Aufbau und Reifesteigerung der Entwicklungsorganisation des weltweit größten Motorradherstellers auf Spitzenniveau

Susheel Sinha

Mit Hilfe der 3DSE Best Practices und der systematischen Führung waren wir in der Lage unsere eigene passende Entwicklungs-Prozesslandschaft zu entwickeln, welche die Hero DNA in sich trägt. Standardlösungen wären für uns nicht nachhaltig erfolgreich.

 

Susheel Sinha, Leiter PMO sowie Elektrik/Elektronik und langjähriger Erfahrungsträger bei
Hero Motocorp Ltd.

Das indische Unternehmen Hero Motocorp Ltd. (früher Hero Honda Motors Ltd.) ist mit kumuliert 70 Mio. verkauften Motorrädern seit 2001 der größte Motorradhersteller weltweit. Im Jahr 2011 trennte sich Hero MotoCorp. Ltd. von Honda, mit dem Ziel die Führung im lokalen Markt zu halten, bis 2020 neue Märkte zu erschließen und neue Technologien zu entwickeln.

Nach der Trennung von Honda investierte Hero ca. 120 Millionen USD in ein neues Entwicklungszentrum in Jaipur (Rajasthan, Indien). An diesem Standort, genannt Hero Center of Innovation and Technology (CIT), ist es möglich, die Produktentwicklung von der ersten Skizze bis zur Übergabe an die Produktion vollständig zu leisten. Parallel zum Aufbau einer weltweit führenden Infrastruktur im Zweirad-Bereich wurden Produktentwicklungs- und Technologieexperten aus der ganzen Welt angeworben. Ende 2017 umfasste die F&E bereits ca. 600 Mitarbeiter. Neben dem Auf- und Ausbau der Infrastruktur und der technischen Kompetenzen galt es auch eine passende Entwicklungsprozess-Landschaft und -Strukturen zu schaffen.

Hierfür engagierte Hero die 3DSE. In einer kurzen und intensiven Analysephase wurden die Handlungsfelder identifiziert und nach deren Wirkungspotential priorisiert. Die Bearbeitung dieser Handlungsfelder wurde in realisierbare und aufeinander aufbauende Reife- bzw. Implementierungs-Stufen geteilt. Aus den Best Practice Ansätzen der 3DSE und dem Hero-internen Know-How wurden maßgeschneiderte Lösungen erarbeitet, parallel pilotiert und anschließend auf die ganze Entwicklungsorganisation übertragen. Innerhalb von zwei Jahren wurde die Entwicklungslogik aufgesetzt, entsprechende Entwicklungspläne inkl. Prototypenphasen implementiert sowie zehn weitere Kernprozesse der Produktentwicklung und des Projektmanagements eingeführt. Zur Verankerung wurden alle zentralen Entwicklungsrollen parallel trainiert und in der Umsetzung operativ begleitet.

„Unsere F&E hat mit Unterstützung durch die Berater der 3DSE einen enormen Reife-Hub gemacht. Dies spiegelt sich in der klaren Prozesslandschaft, den Strukturen und im wesentlich besseren Zusammenspiel der zentralen Rollen wieder.“ verdeutlicht Dr. Markus Braunsperger, CTO bei Hero.

Insgesamt wurden in zwei Jahren bei Hero die Kernprozesse und Rollen der F&E definiert und eingeführt. Das bedeutet, dass alle neuen und größeren Anpassungs-Entwicklungsprojekte auf die neuen Prozesse zurückgreifen, welche bei allen relevanten Rollen bekannt und verstanden sind. Hero verfügt damit heute über eine wesentlich höhere Entwicklungsprozessstabilität sowie ein besseres Zusammenspiel der zentralen Rollen.

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